Barbara Vuillemin

*11. Mai 1965 – †05. Februar 2024

Weiterlesen ...In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer Verbands- und Vereinskameradin Barbara Vuillemin.

Bereits in jungen Jahren war Barbara eine grosse Pferdeliebhaberin. Diese Liebe hat sie auch zu ihrer Berufswahl als Eidg. Dipl. Bereiterin bewogen. Vor mehr als 20 Jahren hat sich Barbara mit grossem Engagement auf Haflinger spezialisiert und so manchen Schüler*innen beim Reiten und Fahren die Pferde näher gebracht. Als Rasserichterin für Haflingerpferde war Barbara national und international beliebt.

Bis im Sommer 2023 hat Barbara mit viel Leidenschaft und Herzblut ihrem Beruf und Freizeit den Pferden gewidmet.

Wir alle, Kamerad*innen und Kolleg*innen werden Barbara stets in ehrenvoller und dankbarer Erinnerung behalten.

Der Familie sprechen wir auf diesem Weg unser tiefes Mitgefühl aus.

Schweizerischer Haflingerverband


Delegiertenversammlung Schweizerischer Haflingerverband (SHV), Reiden (LU)

Verband auf Kurs

Durch zielführende und gute Zusammenarbeit kann der Schweizerische Haflingerverband (SHV) auf ein gutes Verbandjahr zurückblicken.

Anlässlich der 28. Delegiertenversammlung des SHV trafen sich am letzten Samstag 37 Stimmberechtige aus den sieben Mitgliedervereinen und Genossenschaften im luzernischen Reiden. Der Präsident Karl Heule führte durch die traktandierten Geschäfte. Verbandsjahr konnte mit einem kleineren Gewinn abschliessen: «Der gesamte Vorstand arbeitet ehrenamtlich, ohne Entschädigungen oder Spesen, dies mit ein Grund für den finanziellen Ertrag», so der Präsident. Im letzten Jahr wurde auch das Computerprogramm der Herdebuchstelle überarbeitet und mit IT-Support aus den eigenen Reihen auf den neusten Stand gebracht. So kann der SHV nun selbstständig Pferdepässe und Abstammungsscheine ausstellen. Nebst den Zuchtprüfungssieger 2021 lobte Heule auch die sportlichen Leistungen am Haflinger Europachampionat 2021 des Haflinger Welt- Zucht- und Sportvereinigung (HWZSV) in Stadl-Paura. So belegte die Schweizerdelegation den ausgezeichneten fünften Schlussrang von zwölf teilnehmenden Nationen. Vor allem in den Western- und Vielseitigkeitsdisziplinen konnten sie sich zahlreiche Medaillen sichern.

Vorstand für vier Jahre bestätigt

Der Gesamtvorstand, mit Karl Heule als Präsident wurde von der Versammlung wiedergewählt und setzt sich vier weitere Jahre für den Verband in ehrenamtlicher Tätigkeit ein. Überarbeitet und verabschiedet wurden auch die Weisungen des Zuchtprogrammes, so muss nun ab 2023 von Junghengsten, die zur Körung angemeldet sind, ein negativer PSSM Typ I - Test vorliegen. Auch die drei Mindestmasse (Widerrist, Brustumfang und Röhrbein), welche für Hengste und Stuten gegeben sind, werden neu zusätzlich in den Weisungen aufgeführt. Bei den Massen kann es allenfalls noch Anpassungen geben. Beim HWZSV ein Diskussionsthema, werden sie beim bevorstehenden Onlinemeeting vom 14. April besprochen. Sollte die Vereinigung der weltweiten Haflingerzucht Anpassungen vornehmen, werden diese auch vom SHV übernommen und in den Weisungen entsprechend aktualisiert.

Text und Fotos: Sandra Leibacher

Präsident Karl Heule für weitere vier Jahre an der Verbandsspitze.
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Alle Geschäfte wurden von den Mitgliedern angenommen.

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Die DV findet nun am Samstag, 2.4.2022 in Reiden LU statt.

 


Die DV findet nun am Samstag, 29.8.2020 in Reiden LU statt.

SHV Karl Heule


Aufgrund der aktuellen Lage, wurde die DV bis auf weiteres verschoben.  Neuigkeiten werden hier publiziert.

Besten Dank fürs Verständnis.

SHV Karl Heule


Delegiertenversammlung des Schweizerischen Haflingerverbandes in Reiden LU

Hoffnung auf bessere Zeiten  als Motivation

Für den Vorstand und die 39 Delegierten des Schweizerischen Haflingerverbandes war die 25.   Delegiertenversammlung eine nicht gerade erfreuliche Zusammenkunft, sondern einfach eine   Pflichtübung, die mit leichter Hoffnung für die Zukunft beseelt war.

Weiterlesen ...Zwei Fakten waren es  primär, die an der 25. DV  unter der Leitung von Verbandspräsident  Karl Heule im Vordergrund standen.  Die schwierige Situation  des Verbandes und deren über die Genossenschaften angeschlossenen Züchter  und Nutzer des Haflingers erklärte sich praktisch in zwei Zahlen. Einmal die Tatsache, dass der Fohlenbestand aus dem Jahre 2017 von 32 Tieren im vergangenen Jahr weiter auf 17 zurückging. Und zum  Zweiten kam dazu, dass die Verbandsfinanzen einen Verlust von 7275 Franken auswiesen. Dazu kam auch die Feststellung vom Verbands präsidenten, dass es an jungen  aflingerzüchtern fehlt. Gemäss Heule konnte der Verband über einen ausserordentlichen Beitrag der damals 298 Mitglieder gerettet werden. Eine starke finanzielle Belastung für den Verband war zudem die in Südtirol gemachte Zuchtwertschätzung, die vom Bundesamt für Landwirtschaft zur weiteren Anerkennung des Verbandes gefordert wird. Aufgrund der aktuell noch schwierigen finanziellen Situation muss sich der Verband mit  einem minimalen Programm zurechtfinden und die Aktivitäten für Zucht und Sportanlässe über die Genossenschaften abwickeln lassen. Dies bestätigte die Sportverantwortliche Bettina Aeschbach und hält aktuell intensiv Ausschau nach Gönnern  und Sponsoren zur Organisation der Haflinger-Schweizer-Meisterschaft.

Schlechte Finanzen

Im Revisorenbericht war aufgrund der schlechten Finanzlage angemerkt worden, dass ein Weiterbestehen des Verbandes nicht gewährleistet ist, nachdem auch die Kassiererin Kirs ten Schwarz festhielt, dass  der Verband an allen Ecken und Enden sparen müsse. Zu kleineren Diskussionen führte das Budget für das kommende Jahr. Mit vier Gegenstimmen wurde aber das Budget letztlich akzeptiert. 

Einen Blick in die Zukunft  des Verbandes schufen auch die Statutenänderungen mit einer Finanzkompetenz für den Vorstand von 3000 Franken. Neu ist zudem die Möglichkeit, als Einzelmitglied im Verband einzutreten. Das bedarf  aber ein schriftlich begründetes Gesuch an den Verbandsvorstand. Die Einzelmitgliedschaft wird neu vom BLW verlangt und kostet 300 Franken.

Roland Nöthiger wurde nach seinem Rücktritt als Revisor für seinen langjährigen Einsatz verdankt. Neu gewählt wurde für dieses Amt Jacqueline Brunner. Zu Verbandsexpertinnen wurden Barbara Vuillemin und Werner Reichen gewählt. Schlussendlich  wurde auch die Herdebuchführerin  Suzanne Felzen im Vorstand aufgenommen.

Bericht Pferdewoche,  Rolf Bleisch

Bericht als Download (PDF)


Der Vorstand und die Mitglieder des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) stehen ohne ihren engagierten Präsidenten Peter Zimmermann vor einer schweren Prüfung. Dank der soliden und gut organisierten Arbeiten kann der Vorstand aber seine Geschäfte weiterführen und die Zukunft des Verbandes ist gesichert.

Weiterlesen ...Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Haflingerverbandes wurde überschattet von der plötzlichen, schweren Erkrankung des Präsidenten Peter Zimmermann und seinem damit verbundenen sofortigen Rücktritt. Vizepräsident Karl Heule (Ellikon a.d.Thur) musste innerhalb von zwei Tagen die präsidialen Geschäfte übernehmen und die Delegiertenversammlung leiten. Aus den sechs Mitgliedervereinen und Genossenschaften waren 36 stimmberechtigte Vertreter anwesend. Die ordentlichen Geschäfte der Traktandenliste wurden vorgestellt, besprochen und von der Versammlung einstimmig genehmigt. Budgetiert war in der Jahresrechnung 2016 ein Defizit von rund Fr. 23‘000.-, welches aber vor allem dank dem engagierten Einsatz von Peter Zimmermann auf ein Minus von Fr. 11‘500.- reduziert werden konnte. Das knapp kalkulierte Budget 2017 sorgte für verschiedene Voten aus der Versammlung. Auch die Anschaffung der SHV Kleidung und die damit verbundenen Kosten sorgten für Gesprächsstoff. Das Budget wurde schliesslich von der Versammlung angenommen. Zuchtleiter Wendelin Aebischer konnte verschiedene Mitglieder mit einer Urkunde für ihre Leistungen in Zucht und Sport auszeichnen. Nach 22 Jahren als Richter für den SHV im Einsatz wurde Daniel Steinmann (Rüti ZH) dankend und mit viel Applaus von der Versammlung verabschiedet. Fritz Grossen (Aeschi b. Spiez) gab nach 19 Jahren als Richter ebenfalls seinen Rücktritt bekannt. Auch seine Arbeit wurde gebührend verdankt.

Wie weiter mit dem SHV?

Vizepräsident Karl Heule schlug den Delegierten zwei Varianten zur Weiterführung des Verbandes zur Wahl und eröffnete dazu die Diskussion. Die Versammlung bestätigte ihn als Interimspräsident bis zum nächsten offiziellen Wahltermin 2018. Der Zuchtleiter Wendelin Aebischer (Bösingen) stellt sich als Interimsvizepräsident zur Verfügung. Jasmin Zehnder (Edlibach) als Aktuarin und Kassierin Kirsten Schwarz (Rotkreuz), zusammen mit Herdebuchleiterin Suzanne Felzen (Lützelflüh) helfen alle aktiv mit, die bevorstehenden Arbeiten gemeinsam zu erledigen. Das Amt des Sportchefs bleibt weiterhin vakant. Peter Zimmermann leitete den SHV äusserst aktiv, mit viel Einsatz und Leidenschaft. Es dürfte für den Vorstand ein arbeitsintensives und forderndes Jahr werden, alle engagierten Aktivitäten des demissionierten Präsidenten abzudecken.

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Verdankung Richter: (li nach re)
Interimspräsident Karl Heule verdankt Daniel Steinmann für 22 Richterjahre

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Ehrungen für Zucht und Sport: (li nach re):
Iréne Forrer (Züchterin der Siegerjungstute Ecsara), Hanspeter Berger (Besitzer Körsieger Notting‘s Napoleon), Jéannine Grau (Schweizermeisterin im Holzrücken Stufe M), Désiree Walliser (Schweizermeisterin Springen HF3), Wendelin Aebischer (Siegerstutfohlen der SHV Fohlenschau)

 

 

Fotos und Bericht: Sandra Leibacher


Weiterlesen ...Mit viel Engagement und Arbeitseinsatz hat der Vorstand des Schweizerischen Haflingerverband (SHV) die vielen Neuerungen und Anpassungen umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2016 werden die Weisungen für die Hengstkörung und für die Beurteilung der Jungstuten nun realisiert. Die Anstrengung des Vorstandes, sich auf internationaler Ebene zu etablieren, können durchaus als Erfolg gewertet werden. 

sle/ Nachdem die Anpassungen des neuen Zuchtprogramms des SHV abgeschlossen und vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) genehmigt wurden, arbeitete der Vorstand des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) unter der Führung des Präsidenten Peter Zimmermann im letzten Jahr intensiv an der Umsetzung und den Anpassungen. Der SHV schloss mit dem italienischen Nationalverband, dem Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband und dem Haflinger Pferdezuchtverband Tirol einen Kooperationsvertrag seine Zuchtbuchordnung neu nach dem Zuchtziel der Haflinger Rassekommission auszurichten. Dies beinhaltet auch das seit dem 1. Januar 2016 geltende Selektionsmodell, welches nun aktiv von den Richtern eingesetzt wird. Da alle Vertragspartner, sowie der SHV auch Mitglieder der Haflinger Welt-, Zucht- und Sportvereinigung (HWZSV) sind, arbeiten alle nach dem gleichen System, haben dieselben Ziele und vereinen sich zu einem grossen „Haflingerverbund“.


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Die zielorientierten Neuerungen des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) werden nun umgesetzt. Trotz dem Anschluss an den italienischen Nationalverband ANCRHAI kann der SHV seine Eigenständigkeit und Entscheidungsfreiheit beibehalten und befindet sich auf sicherem Weg in die richtige Richtung

(sle) Die ersten Neuerungen des SHV wurden an der Hengstkörung vom 5. März in Bilten (GL) bereits umgesetzt, so informierte der Präsident Peter Zimmermann (Trachselwald) die 36 anwesenden Delegierten der sechs verschiedenen Haflingerzuchtvereine/-genossenschaften an der ordentlichen 22. Delegiertenversammlung vom Samstag, 19. März in Reiden (LU) über die weiteren Schritte und die kommenden Veranstaltungen. Weil der Verband seit 2014 keine Bundesbeiträge erhält, musste der SHV den Gürtel in den letzten Jahren schon erheblich enger schnallen. Die Neuorganisation, der Datentransfer des Herdebuches und der Zuchtwertschätzung durch den italienischen Haflingerverband kommen in der diesjährigen Rechnung zur Verbuchung. Neu bekommen alle Mitglieder die „Original Haflinger News“ vom Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband als offizielles Publikationsorgan zulasten des SHV frei Haus zugesandt. Ein neues Corporate Design, sowie ein neuer Internetauftritt verursachen zusätzliche Kosten. Alle Neuerungen wurden durch einen erheblichen Verlust im Budget 2016 ausgewiesen. Die Delegierten nahmen ohne Wortmeldungen das Negativbudget einstimmig an, im Bewusstsein, dass alle zukunftsorientierten Anpassungen nötig sind.


Die Genehmigung der neuen Herdebuchordnung des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) erforderte eine ausserordentliche Delegiertenversammlung. Ohne Gegenstimmen wurde das neue Zuchtprogramm angenommen und tritt per 1.1.2016 in Kraft.

Wichtigster Punkt der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom Samstag, 19. Dezember in Reiden (LU) war die Abstimmung über das neue Zuchtprogramm des SHV. Bereits vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) vorgeprüft, kann es nun nach Annahme der Versammlung definitiv zur Genehmigung eingereicht werden. Das Zuchtziel gestützt auf die Vorgaben des Welthaflingerverbandes (HWZSV). Das Selektionsmodell des italienischen Nationalverbandes (ANACRHAI) fliesst ebenfalls mit ein, Software und Datenverwaltung werden künftig durch den Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband (SHPZV) gewährleistet. Auch die nötige BLW Verbandsvorgabe einer jährlichen Zucht-wertschätzung der Schweizer Haflinger kann mit dem optimierten Datenaustausch gesichert werden. Mit dem neuen Index können die Züchter künftig ihre Pferde auf internationaler Ebene in aussagekräftigeren Vergleich bringen.